Armin van Buuren und Heineken stehen gemeinsam für verantwortungsvolles Trinken

Die niederländische Brauerei Heineken und der ebenfalls niederländische DJ Armin van Buuren haben gemeinsam eine Kampagne gestartet, die Partygänger darauf aufmerksam machen soll, verantwortungsvoller mit ihrem Alkoholkonsum umzugehen. Der Leitspruch der Kampagne ist “Dance More, Drink Slow” (Tanze mehr, trinke langsamer) und soll hervorheben, wie wichtig es ist, es bei Disco- oder Partybesuchen mäßig angehen zu lassen. Armin van Buuren selbst hat für die Kampagne einen neuen Track spendiert, “Save my Night” (Video: hier) ist das Herzstück der Kooperation mit Heineken, während die Brauerei eine Art viralen Werbespot beisteuert, der zeigen soll, dass Partygänger beim richtigen DJ (natürlich Armin van Buuren) tatsächlich weniger trinken. Ob es Heineken hierbei tatsächlich nur um die Wirkung des Films geht oder auch ein bisschen Werbung dahinter steckt, das weiß wohl nur das Unternehmen selbst.

Mit Kreativität voran

odd-heineken-ignore-bottleEs ist übrigens kein Zufall, dass sowohl Armin van Buuren als auch die Brauerei Heineken ursprünglich aus den Niederlanden stammen, denn unsere Nachbarn haben relativ liberale Gesetze, was den Umgang von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Alkohol angeht. So ist der Alkoholausschank von Bier und Wein mit weniger als 15 Volumenprozent schon mit 16 erlaubt, ab 18 gibt es dann gar keine Obergrenze mehr. Auch Armin van Buuren nimmt seine Rolle als “Kopf der Kampagne” ernst. In einem Interview sagte er, die Kooperation sei “eine fantastische Gelegenheit und Verantwortung, unsere Zielgruppe zu erreichen und eine Veränderung im Verhalten zu erzielen”. Zudem hält er verantwortungsvollen Alkoholkonsum für ein wichtiges Thema und findet, dass es eine einzigartige Möglichkeit ist, seine Musik dazu nutzen, eine Message an seine Fans zu überbringen.

Ist Gras die bessere Alternative?

Wie den meisten wohl bekannt sein dürfte, haben die Niederlande nicht nur beim Alkoholkonsum liberale Gesetze, sondern erlauben auch den Cannabiskonsum, bis dato allerdings nur in sogenannten Coffee Shops oder eigenem Anbau, (mit einem Maximum von fünf Pflanzen). Trotzdem ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auch eine Debatte gibt, die sich mit dem Thema Gras oder Alkohol beschäftigt und erstaunlicherweise meist positiv für das fast überall auf der Welt illegale Cannabis ausgeht. Webseiten wie hightimes.com oder saferchoice.org haben sowohl die Kurzzeit- als auch die Langzeitwirkungen von Alkohol und Cannabis miteinander verglichen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Gras eigentlich die bessere Alternative darstellt, da es weniger suchtgefährdend ist, geringe oder gar keine Langzeitrisiken hat und die Entscheidungsfähigkeit weniger hemmt. Der einzige Nachteil wäre bisher, dass es in den meisten Ländern illegal sei, aber das lässt sich wohl nur durch die Politik ändern.

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